Donnerstag, 30. September 2010

Knastkinder

Wir machen uns nicht wirklich klar, was in anderen Ländern tagtäglich mit Kindern passiert. Sie werden verschlagen, verhaftet und in kleinen, engen Räumen zu hundert gefangen genommen. Diese Kinder sind kriminell geworden. Kriminell, durch Einflüsse der Eltern, der Lehrer oder ihrer Bevormunder. Sie müssen meistens Geld verdienen, auf Wegen, die in Deutschland verboten sind. Ohne Geld, ohne Klamotten und ohne irgendwelches Hab und Gut werden sie weggesperrt. Es gibt einmal pro Tag eine Mahlzeit, jedoch so viel, wie vorhanden ist. Oft kommt es vor, dass viele der Kinder nichts abbekommen. Es finden Machtkämpfe statt, es gibt viele Opfer. Wenn Kinder anfangen, sich gegenseitig umzubringen, wenn Kinder anfangen, kriminell zu werden. Wenn Kinder anfangen, Kleber zu schnüffeln um etwas zu haben, wovon sie abhängig werden, etwas, das sie wenigstens in ihren Augen immer wieder etwas hochbringt, dann machen wir, hier in Deutschland und überall sonst auf der Welt irgendetwas falsch. Die Menschen, die für Kindergefängnisse verantwortlich sind, gehören gesucht, gefangen genommen und selbst eingesperrt. Kindern die Freiheit zu nehmen, ist der größte Fehler, den man machen kann. Wenn ein Kind, seine eigene Kindheit verliert, dann ist das der größte Verlust für das weitere Leben. Und wir? Wir regen uns auf über schlechte Noten, Streit mit den Eltern, nicht genügend Taschengeld, oder darüber, wenn wir nicht immer bekommen, was wir wollen. Reden nicht alle Politiker immer über gute Jugend, Bildung und Schutz? Über Menschenrechte und Ähnliches? Jedes Kind hat recht auf ein zuhause, ein Bett und eine Familie.

Denkt mal drüber nach!

Mittwoch, 15. September 2010

Kleinigkeiten, die mir das Herz halb zerreißen.. - an den Jenigen, der wohl nicht registriert, was alles ist.

Es ist das, was mir nicht bei jedem über die Lippen kommen würde. Das, was mir fehlt, das was ich verlange, das was ich verlangen kann. All das, was mich schrecklich belastet und mir wehtut. Es geht um Verständnis, um Einsicht und darum, sich nicht angegriffen zu fühlen, sondern zu zu hören. Mich einfach mal was sagen zu lassen, so, dass ich das Gefühl habe, du hast gehört und du verstehst mich. Wenigstens ansatzweise. Dich zu sehn' würd mich gleichzeitig befrein' und einschüchtern. Ahnunglos, vielleicht hilflos machts mich, wenn ich dran denk, daheim zu sitzen und genau zu wissen, da ist jemand, mit dem du reden willst und es musst, damits dir besser geht! Den eigenen Schweinehund anscheinend nicht überwinden zu können vor Angst, auf taube Ohren zu stoßen. Es sind doch kleine, klitzekleine Kleinigkeiten, die mir das Herz zerreißen, die mich unvollkommen wirken lassen, die sich durchsetzen und mich über - sei's ein schulischer Erfolg, ein Erfolg im Leben - trotzdem noch erblassen lassen. Umso mehr ich versuche, dich aus zu radieren, um so mehr scheinst du wieder auf zu tauchen, du lässt mich nich los, nicht freiwillig. Umso mehr ich loslasse, desto mehr scheint es zu klammern an mir selbst. Es bedrängt mich, weil ichs nicht rauslasse. Ich lasses nicht gehn und lasses nicht an mich ran, zumindest versuch ich das, gelingen tut es mir nicht wirklich, vielleicht solls das garnicht wirklich, nur weiß niemand, wieso. Kleinigkeiten können die größten Dinge sein, die einen beeinflussen, einen belasten und einen komplett durchdrehen lassen, sobald man alleine ist, bestimmte Lieder hört und über bestimmte Dinge intensiver nachdenkt. Wahrscheinlich gehören auch genau diese Kleinigkeiten zu den Dingen, die uns leben lassen, darauf beharre ich fest!

Dienstag, 14. September 2010

What it means, to fall in a deep hole. Für meine Nele.

Breaking down, hearing songs you always heard in good situations which turned bad or which disappeard completely. You lost yourself in a sea of feelings, turning around with now reason for anything in your life. Can't stand up, can't be fine, can't live your life like you ever wanted to. People, who always say your dreams are waste, don't waste your time, just go on! Dream your dreams - on and on, live your life, even if it's hard to live. Don't be afraid, there are some friends who are with you. I'm the one, who wants to guide you, I'm the one who wants to help you!
Don't be afraid, lil' love, your life isn't as awful as it seems. I know your situation, I'm really sad about it but i guess: sometimes there are no other ways but falling in a hole and climbing out again. If you need someone to talk to, just talk! If you want to cry, just cry. Tears are something you can't hold.

I love you.


Montag, 13. September 2010

Wenn der Vorhang fällt..

..sieh hinter die Kulissen! Man bemerkt oft spät, welche Art welchen Menschen auszeichnet, welcher Mensch einen so annimmt, wie man ist, wer wie tickt und wer versteht, um was es in Freundschaften geht. Vielen geht es kaum um Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit oder Ähnliches, einigen fallen die eigenen Fehler zu spät oder gar nicht auf. Keiner kann von sich sagen, nicht schon mal unehrlich gewesen zu sein, etwas wichtiges für sich behalten zu haben, was der andere vielleicht hätte wissen sollen oder nicht vielleicht sogar gelästert zu haben. Doch dass es in jedem dieser Dinge eine Schmerzgrenze gibt, die man nicht überschreiten sollte, dafür braucht es manchmal viel, ja, oft leider zu viel Zeit um dies zu bemerken. Dass das gottverdammte Leben nicht aus Watte besteht, ist die eine Sache, die es zu bemerken gehört, das andere allerdings ist, auch noch zum Ausdruck zu bringen, dass man weiß, was es damit auf sich hat! Nicht, dass man alles richtig machen muss, nachdem man um eine schlechte Erfahrung reifer ist - die größten Fehler sind bekanntlich die, die man nie gemacht hat - aber an einem Eimer von Ehrlichkeit darf es trotzdem nicht fehlen! Sich selbst Fehler eingestehen, andere auf ihre Fehler aufmerksam machen und das Ganze - das ist harter Stoff - wohl wahr! Aber nichts, was nicht machbar ist. Es geht um Veränderungen, sich verändern, andere verändern. Dass auch das mit Vorsicht zu genießen ist, scheint nicht einfach zu erkennen zu sein, für viele, zumindest. Du kannst niemanden verändern, solange du die gleichen oder ähnliche Fehler hast/machst, es geht darum, mit dem anderen mit zu leben, miteinander zu reden, aufrichtig zu sein und sich auszusprechen! Sich fertigmachen kann wohl jeder, es wieder gut zu machen ist dabei umso schwerer.. Dass es eine Stärke ist, schlagfertig zu sein, das wissen viele. Schlagfertigkeit vom Rechtfertigen zu unterscheiden ist Kunst, eine noch größere Kunst scheint es zu sein, zu erkennen, dass es nichts bringt, sich gegenseitig fertig zu machen!
..sieh hinter die Kulissen - die Bösen sind oft gut und die guten sind gerissen!

Sonntag, 12. September 2010

no whise words gonna stop the bleeding..?


Vielleicht sind Worte nicht die beste Möglichkeit zu erklären, was man fühlt - vielleicht brauchen wir mehr, als wir haben und mehr, als es uns möglich erscheint um verständlich zu machen, was wir fühlen, denken, hoffen und wünschen. Träume sind wie Pflaster, unglaublich heilend.. Dass das nicht die einzige Seite von Träumen ist, das weiß wohl jeder. Träume sind zerstörerisch, herrschend und furchtbar erschreckend und gleichzeitig wunderschön.
..Es gibt auf der Welt wohl kaum etwas verletzenderes als Worte und Träume - Handlungen, vielleicht. Aber selbst Handlungen sind ab und zu nicht halb so verletzend wie Worte und Träume - Träume in der Hinsicht, dass sie ab und zu alles schöner zu machen scheinen, wie es ist oder eben in der Hinsicht zu verletzen, weil sie zerstören. Weil sie einen schweißgebadet aufwachen lassen, mit grässlichen, oft reellen Bilder im Kopf und nem kleinen Riss im Herzen. Ich wäre verloren ohne das Träumen und ich verliere mich in Träumen, Träume verliert man leider schnell und schnell verlieren kann manchmal gut sein. Träume träumt man nicht umsonst, Träume prägen mehr als man glaubt & Träume sind nicht zum Anfassen! Wären sie zum anfassen, ich glaube ich würde nach nichts anderem mehr suchen..Träume sind Vorstellungen - gut oder böse - die man im normalen Leben nicht haben kann, weil man eingeschränkt ist in seiner eigenen Freiheit, seinem Leben und dem Alltag.

Ohne Träume wären wir alle verloren, daran glaube ich. Und das ganz fest!


Mittwoch, 11. August 2010

Teilen tut, weh, ohja, das tut es.


Es ist das ungute Gefühl, zu wissen, dass man selbst damit klar kommen soll. Dass man nichts aber auch gar nichts daran ändern kann. Es geht natürlich wie immer um Misstrauen und um Eifersucht. Niemand kann wirklich verstehen, dass es nur um das Teilen geht. Darum, dass man manche Menschen nicht gerne mit jemand anderem teilt, in manchen Situationen eben besonders ungern. Ich persönlich bin gerade komplett aufgelöst in kleinste Teilchen, die sich nicht zusammensetzen können - unmöglich sich gerade zurecht zu finden. Sobald man einmal einen Menschen verloren hat, der einem sehr am Herzen lag, der vielleicht der eigene Held war, ja, vielleicht sogar den eigenen Papa, spätestens dann versteht man, was es bedeutet, jemanden zu verlieren, nur weil man zu gutmütig war und sich immer zurückgehalten hat, egal um was es ging. Es scheint an puren Egoismus zu grenzen, wenn man nicht versteht, was daran weh tun soll. Schon allein die Vorstellung, so einen wichtigen Menschen nochmals zu verlieren lässt mich zittern, Appetit habe ich jetzt schon lange nicht mehr. Teilen mit Geschwistern, wenn es um Essen, Geschenke oder Sonstiges geht ist eine Selbstverständlichkeit. Aber teilen müssen im Bezug auf die wichtigste Person im eigenen Leben, grenzt an den eigenen seelischen Tod. Wie muss das wohl sein, wenn man immer im Hintergrund bleibt, weil der Papa zuviel beschäftigt ist? Wie ist das, wenn die Stiefmutter einen nur noch verurteilt und der Papa unter diesem Einfluss einem selbst gegenüber anfängt zu handeln? Wie ist das, wenn die kleine Halbschwester anfängt, die Situation des Streits oder der Eifersucht auszunutzen und gnadenlos Salz in die Wunde zu streuen? Wie fühlt sich das an? Ich versuche es in 3 Worten zusammen zu fassen: zerrissen, schmerzhaft, erniedrigend. Ich glaube das trifft es gut. Zerrissen, weil es keinen Moment gibt, in dem ich nochmal so hin und her gerissen, verloren und irgendwie in 2 Teile zerrissen war. Schmerzhaft - die inneren Verletzungen reichen tief ans Herz, Liebeskummer schien mir nichts dagegen, bis ich feststellte, dass genau DAS Liebeskummer war. Erniedrigend, weil man sich so unwichtig fühlt wie eigentlich noch nie zuvor im kurzen Leben, man wird für alles verantwortlich gemacht obwohl man selbst nicht wirklich schuld sein kann, weil einem die Möglichkeit zum "mitleben" nicht gegeben wird. Man übertrage das alles, auf die wichtigste Person im Leben zum Beispiel den Liebsten/die Liebste und man erkennt, dass all das, was ich euch gerade beim "Papa - Prinzip" erklären wollte, die Angst ist, die einen dazu treibt, Angst vor dem Teilen zu haben.

Xoxo.



Mittwoch, 2. Juni 2010

S.O.S

was bringts einem, sich selbst immer wieder zu fragen, welche Dinge man ändern und welche Dinge man beibehalten sollte - welche Eigenschaften andere nerven & welche akzeptabel sind? Natürlich, ist ja immer so. Sobald man die Wahrheit sagt, sagt man zu viel, sobald man ehrlich ist, ist man verletzend. Sobald man sagt, was man denkt, ist man vorlaut & sobald man nichts sagt, ist man uninteressiert. Ne gescheite Erklärung für die Krankheit, die wahrscheinlich die meisten Idioten haben, die um einen rum sind, kann einem keiner geben. Am wenigsten die, die genau so sind. Weil einsehen tun solche Leute rein garnichts. Mir egal, was solls.
Ziemlich traurig, feststellen zu müssen, dass man beinahe die richtigen Freunde verloren hat, weil man sich so in sich selbst reingekehrt hat, dass man sich somit von wirklich jedem und allem isoliert hat. Zum Glück gibts da irgend so eine Art Weckruf oder was weiß ich. Wahrscheinlich ists das Gewissen, dass einem sich (GOTT SEI DANK) in den Weg stellt.
Vielleicht sinds unangenehme Erfahrungen, die man machen muss um das zu kapiern, gibt sicherlich genug Leute, die immer und immer wieder Menschen verlieren und nichts verstehen. Schade.

Zum Glück gings für mich glimpflich aus!
Und trotzdem - viele Leute können sich nicht vorstellen, und wissen nicht was es heißt, .....


xoxo