Dienstag, 23. März 2010
It's in the water, baby.
Sonntag, 21. März 2010
"Jeder Abschied ist die Geburt einer Erinnerung."
Ich zähl seit Tagen die Zeit, bis wir neu anfang'. Die Zeit ist reif, das weiß ich genau. Ich wussts schon länger, ist mir nie so klar gewesen. Konnt dir nich erklärn, was in mir vorging, kanns noch immer nicht so richtig, weiß nur, das alles, was ich jetzt tu', besser ist, als alles was ich tat & das mein Weg sich nur verschönert, ich glaub' das weißt auch du, egal wie hart es ist. Abschiede sind schrecklich, vermissen noch viel schrecklicher. Es jagt mir die Tränen in die Augen wenn ich an den Abschied denk', es war ne geile Zeit. Es waren Momente, die man nich vergisst, welche vergisst man schon? Schreckliche lassen sich auch nicht vergessen, vergessen gibt es nicht, vergessen geht nicht. Wir haben alle Menschen gefunden, in den' wir uns selbst wiederfinden, mehr oder weniger. Wir haben gelacht, wir haben geweint, wir haben geschrien vor Glück. Ich kann dir nicht viel versprechen, Versprechen sind was großes, es is' so schwer sich an alles zu halten, was man verspricht, vielleicht ists nich so schwer aber ich versprech dir, dass wir uns nich verliern' - innerlich zerreißt's mich, zu wissen, dass ich nicht weiß ob ich das wirklich kann.. Ich werd alles dafür geben, dir zu zeigen, dass ich's versuch, sei dir sicher, du gehörst auch zu mir, auch du schreibst mit mir mein eigenes Buch.
Dienstag, 2. März 2010
all the right moves?
even if i'm feeling free like a bird now, i know, with you i might fly higher.
Mittwoch, 17. Februar 2010
I FOCUS ON THE PAIN
I have not had to deal with death lately, so don't jump to any conclusions. I am fine.
I remember hearing Hurt by Mr.Cash awhile back, and thought it a pretty amazing song. I do not remember the video coming out because I don't watch videos. I hate them. They destroy my fantasy while hearing a song, so I don't wanna watch them. Anyhow, my evening went on like this: I sat in our kitchen, hearing some music and chatting with friends as my cat startet to scream in a voice as loud as a hooter. While beeing shoked I saw my cat, falling down the bench, screaming again and again. She puked herself up and up again. I recognised myself crying and sitting beside her, didn't know what to do.. I recall the family's reaction on this show, because the lyrics are pretty potent, and once you learn a little more about yourself while losing something/one really important - you see why:
I hurt myself today
to see if I still feel
I focus on the pain
the only thing that's real
the needle tears a hole
the old familiar sting
try to kill it all away
but I remember everything
what have I become?
my sweetest friend
everyone I know
goes away in the end
and you could have it all
my empire of dirt
I will let you down
I will make you hurt
I wear this crown of thorns
upon my liar's chair
full of broken thoughts
I cannot repair
beneath the stains of time
the feelings disappear
you are someone else
I am still right here
what have I become?
my sweetest friend
everyone I know
goes away in the end
and you could have it all
my empire of dirt
I will let you down
I will make you hurt
if I could start again
a million miles away
I would keep myself
I would find a way
I surrender.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Was bedeutet "vergessen"?
Montag, 18. Januar 2010
Everydaytime
Jeder redete darüber. Jeder wusste, dass es irgendwann wieder passieren würde. Die Menschen hatten nichts dazugelernt, genauso naiv wie vorher. Sind schon immer leichtsinnig mit den Beziehungen in der Welt umgegangen. Wird sich wohl nie etwas dran ändern. Schrecklich hier, alleine in diesem riesengroßen Haus, durch das jedes Geräusch 10 - fach lauter wiederschallt und einen zu verschlucken scheint. Ungewollt kalt und ungemütlich wirkt es hier. Sauber und doch auf unheimliche Weise verstaubt und alt, unglaublich neutral, als könne nichts darauf hinweisen, dass hier täglich Menschen leben und Tag um Tag verbringen. Nunja, interessierte wohl auch kaum jemanden. Wieso auch, ich war eine Frau, gefangen im Nichtstun, ein großes Haus um mich herum, doch kannte ich mich nur halb so gut aus wie die Angestellten, jeden Tag verbrachte ich hier und hatte eine Beziehung zu diesem Ort wie zu einem entfernten Verwandten. Ich verband eine Menge mit der Gegend hier und doch konnte ich mich nicht wirklich mit allem um mich herum identifizieren. Wie jeden anderen Tag auf verbrachte ich meinen Vormittag mit lesen, baden und Klavierspielen, aß mit den Kindern zu Mittag und legte mich schlafen um gegen 5 Uhr nachmittags wieder aufzustehen und zu warten, bis er endlich das Haus betrat und seinen schweren, schwarzen, vom Leben geprägten Mantel für den Tag ablegte und sich auf seinen Lieblingssessel setzte. Ich brachte ihm den täglichen Whiskey und setzte mich auf den Klavierstuhl. Ich hatte extra das rote Kleid angezogen, dass ihm so gut gefiehl. Bis jetzt hatte er mich noch keines Blickes gewidmet - er war sicher müde und erschöpft. Das Thema des Krieges beschäftigte vor Allem auch die Politik. Daran war nichts zu machen, es wird schief gehen, das ist klar. "Schönes Kleid, Rose. Ist das neu?" Diese waren die ersten Worte, die heute an mich gerichtet waren. Ich war enttäuscht und antwortete: "Das ist das Kleid, von dem du behauptetest es würde dir so gut gefallen ich solle es mir doch bitte kaufen." Mir fiel nicht mehr ein. Ich war gekränkt, ließ es mir jedoch nicht anmerken. Er musste sich eben voll und ganz auf seine Arbeit konzentieren. Das würde alles wieder besser werden. Ich glaube mir war sofort klar, dass ich unrecht hatte. Nichts würde sich bessern, unsere Ehe war am Ende. Ich war nur noch Mittel zum Zweck, Vorzeigemittel. Hübsch genug um mit ihm unter die Leute zu treten. Ich fühlte mich unwohl alleine mit ihm. Mit dem Mann, dem ich mich früher voll und ganz hingab und das mit größter Lust und Liebe. Ich durchbrach die unheimliche Stille durch einen leisen, dumpfen Klavierton. Ich strich mit den Fingern sanft über die Tasten. Als ich spürte, wie sich die Tränen in meinen Augen sammelten, sah ich ihn an, zögerte und verließ das Zimmer. Ich schloss die Tür hinter mir und wusste in diesem Augenblick: es war zu spät. Der Krieg hatte gerade begonnen und unsere Ehe war verloren.